Mehr zur Technik und zu den Akkus

Die 36 Volt Technologie bei Panasonic ab 2012:

Panasonic bietet ab 2012 seinen Antrieb auch mit der 36V-Betriebspannung an. Den  26V-Antrieb wird es aber weiterhin geben. Beim 36Volt-Antrieb wird das System Trittfrequenz-unabhängig gesteuert, was dynamischen Fahrern entgegenkommt.

Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd)

stellen derzeit noch eine weit verbreitete Akkutechnik bei Elektrofahrrädern dar. Der NiCd-Akku muss im Normalfall immer ganz leer gefahren werden, damit kein «Memory-Effekt» auftritt. Das bedeutet, dass bei häufiger Teilentladung nur noch ein Teil der Kapazität zur Verfügung steht. Dieser Akku ist für häufige Kurzstrecken geeignet und relativ kostengünstig. Im Velo haben wir uns für die umweltfreundlicheren, cadmiumfreien und im folgenden beschriebenen Akkus entschieden.

Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH)

70% höhere Kapazität gegenüber NiCd-Akkus ermöglichen einen intensiveren Einsatz. Auch bei Steigungen oder im Anhängerbetrieb können vernünftige Reichweiten gefahren werden. Im Normalbetrieb sind bis zu 45 km möglich. Dem Vorteil der höheren Kapazität steht die geringere Anzahl Ladezyklen (ca. 600, 3 - 4 Jahre) gegenüber. Der NiMH-Akku reagiert auf hohe Temperaturen empfindlicher.

Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion)

ermöglichen die modernste Akkutechnik bei Elektrorädern. Sie werden in allen Flyer-Modellen serienmässig eingesetzt. Das sehr geringe Gewicht (2-2,5 kg) und die sehr hohe Kilometerleistung (50 km und deutlich mehr) stellen den größten Entwicklungssprung in der Geschichte des Elektrofahrrades dar.

Reichweite

Die Reichweite ist von vielen Faktoren abhängig: Kapazität des Akkus, Topografie, Straßenbelag, Gewicht und Kraft des Fahrers, Zuladung, Alter des Akkus, Reifendruck etc. Die Li-Ionen-Akkus weisen eine sehr geringe Selbstentladung und eine unerreicht hohe Kapazität (Reichweite) aus. Diese liegt unserer Erfahrung nach zwischen 30 und 80 km. Es gibt Kunden, die schon über 100 km mit sehr stromsparender Fahrweise gekommen sind. Man kann aber auch bei einem langen, steilen Berg und höchstem Unterstützungsmodus auch nur 15km weit kommen.

Steuerung und Sensorik

Man kann über komfortable Displaytasten am Lenker jederzeit, je nach Modell, zwischen bis zu vier Motor-Untersützungsstärken wählen. Einige Modelle haben auch für das Anfahren oder Schieben am Berg eine Unterstützungsoption. Die Steuerung ist wasserdicht und wartungsfrei.
Beim Losfahren reagiert die Elektronik sofort auf die Kraft des Fahrers und stellt daraufhin optimiert die Unterstützung ein. Dies geschieht natürlich auch danach laufend, so dass bei verstärkter Kraft (Beim Überholen oder am Berg) die Unterstützung schnell angepasst wird. Das ganze geschieht so sanft und angepasst, dass es kein Ruckeln gibt.
Die Steuerung kann jederzeit komplett ausgeschaltet werden. Das Rad fährt sich dann wie gewohnt.